Montag, 12. März 2018

High-Fantasy-Lesetipp: Der Name des Windes




Patrick Rothfuss
Der Name des Windes
(Die Königsmörder-Chroniken Erster Tag)
864 Seiten
Klett-Cotta




Keine Neuerscheinung, aber vielleicht dem einen oder anderen noch nicht bekannt: Patrick Rothfuss' Werk "Der Name des Windes" ist einfach grandios. 


Worum geht es?

Diese Frage ist bei einem so umfangreichen Buch gar nicht so leicht zu beantworten. Kurz gesagt: Es geht um Kvothe, den berühmtesten Magier seiner Welt, der einem geheimnisumwobenen Chronisten seine Lebensgeschichte erzählt. Klingt langweilig? Ist es aber nicht. Denn Kvothes Leben besteht aus unzähligen faszinierenden Episoden, von der Kindheit bei den Spielleuten über den mysteriösen Tod seiner Familie bis hin zum jüngsten Schüler am Arkanum, der Universität für Magie. 

Warum empfehlt ihr das Buch?

In diesem Buch stimmt einfach alles. Die Geschichte an sich ist so umfassend, so komplex, so gut durchdacht. Die Charaktere sind so liebevoll und genau gezeichnet ... Man möchte diese Welt nicht mehr verlassen. Die bisher erschienenen Bände bieten aber auch ausreichend Material, um eine ganze Weile dort verbringen zu können. Doch nicht nur die Geschichte, auch die Sprache hat uns unglaublich gefesselt – was uns so schon lange nicht mehr passiert ist. Wir mussten uns ein paar Seiten einlesen, danach hat uns die Schönheit des Ausdrucks in seinen Bann geschlagen und nicht mehr losgelassen. Rothfuss schreibt ruhig und trotzdem eindringlich, was die Reihe trotz des Umfangs sehr angenehm zu lesen macht. 

Ihr seht: Wir sind einfach begeistert, da fällt es schwer, die richtigen Worte zu finden. Deshalb: Wenn ihr High Fantasy mögt, lest dieses Buch. Bis jetzt ist uns noch niemand begegnet, dem es nicht gefallen hat. 

Wem das Buch zu schwer ist, um es stundenlang in der Hand zu halten – denn das werdet ihr –, dem empfehlen wir alternativ das von Stefan Kaminski sehr angenehm gelesene Hörbuch. 

Übrigens: Wann der dritte und letzte (?) Teil der Reihe erscheint, ist ungewiss. Wir hoffen ja auf 2020.

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