Donnerstag, 19. November 2015

Tote Mädchen lügen nicht von Jay Asher





♥ ♥ ♥ ♥  ♡




Clay findet ein Päckchen mit einem Kassettenspieler und Kassetten. Es ist von Hannah, seiner ehemaligen Klassenkameradin, Hannah, die Selbstmord begangen hat. Der Inhalt: 13 Gründe und 13 Menschen, die Hannah dazu gebracht haben sich umzubringen. Jeder von ihnen soll die Kassetten hören und an den nächsten versenden.

„Tote Mädchen lügen nicht“ wird aus Clays Perspektive erzählt, der sich Hannahs Geschichte anhört. Zusammen mit Clay drückt der Leser auf die Starttaste und genauso wie ihm, fiel es auch uns schwer anzuhalten. Hannahs Leben, schrecklich, traurig und schön breitet sich vor einem aus. Sie ist mal gehässig, mal liebenswürdig und mal nachdenklich, alle Emotionen finden ihren Platz, was das Buch so lebensnah macht. Man kann sich in Clays und in Hannahs Situation hineinversetzen, mitfühlen und nachvollziehen, was passiert ist. Die Geschichte lässt sich leicht und flüssig lesen und setzt sich aus Fragmenten von Hannahs Leben zusammen. Man bekommt nach und nach Einblick in die Geschehnisse, die zu ihrem Tod geführt haben. Dabei weist das Buch weder einer einzelnen Person, noch dem Leser die Schuld zu, es zeigt eher auf, was durch das Zusammenspiel des Ganzen passieren kann.

„Tote Mädchen lügen nicht“ bekommt von  4 von 5 Herzen, vor allem für Jugendliche sind die Geschehnisse nachvollziehbar, denn die Figuren könnten die eigenen Klassenkameraden sein, während man selbst als Zuschauer daneben steht. Wir können euch auch das Hörbuch sehr empfehlen, da man hier in der selben Situation ist wie Clay und sich Hannahs Kassetten mit ihm anhören kann. 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen